Freitag, 12. Februar 2021
Am Abgrund
Ich war lange nicht mehr online. Ich hab es nicht vermisst.

Eigentlich wundert es mich, dass ich noch da bin.
Ich stand vor´m Abgrund, wollte springen.
Es ist schwerer weiterzuleben anstatt zu sterben.
Endlich Frieden, endlich kein Gedankenstrudel mehr, endlich keine Trauer mehr und das Gefühl, dass ich unwiederbringlich unvollständig bin.

2020 war hart und das nicht wegen Corona. Das kam noch hinzu.
Doch während alle Corona verfluchten, war ich dankbar dafür. Dankbar, dass ich niemanden sehen musste. Niemand, der mich fragt, wie es mir geht. Niemand, der mir sagt, ich solle nach vorn schauen. Niemand, der mich an meine Trauer erinnert.

Ich wollte nur allein sein, niemanden sehen und ich wünschte mir sehnlichst, dass diese Welt einfach untergeht. Versinkt in ihrer eigenen Missgunst und ihrer Gleichgültigkeit.

Das Mutigste, was ich 2020 getan habe, war zu leben, obwohl ich lieber sterben wollte.

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Samstag, 22. April 2017
Let it go ...
Sometimes I sit here feeling like a ghost.
It's that emptiness I think that hurts the most.
But a piece of me still holds a little hope.
Should I let it go?

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Sonntag, 26. März 2017
Ich lebe.
Kurz und knapp.
Ich bin noch da. Ich lebe noch.
Seit Januar rast die Zeit nur so.
Das ist gut so.
Die Zeit vergeht zu schnell, wenn man glücklich ist und zu langsam, wann man unglücklich ist.
Mein neuer Job gefällt mir. Es ist abwechslungsreich.
Die Beziehung läuft. Manchmal streitet man sich, aber es läuft besser als eine zeitlang.
Ich fühle mich mit mir selbst zufriedener. Ich zweifel nicht mehr so oft wie letztes Jahr. Ich hinterfrage nicht mehr so oft. Ich bin nicht mehr so oft traurig.
Ich lebe.
Es geht mir gut. Manchmal vermisse ich, aber das überstehe ich.

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